Bois de Païolive

L'ours et le lionEs ist ein wahrer Zauberwald: Wenn die Sonne zwischen die alten Bäume, mit Moos behangenen Zweige und bizarren Felsen des Waldes hineinleuchtet, kommt man sich vor wie in einem Märchen. Und mit etwas Fantasie kann man in den Felsformationen verschiedene Figuren sehen.

Es gibt drei Hauptwege durch das Gebiet, die auf den ausgewiesenen Parkplätzen starten. Dort findet man auch Wanderkarten (siehe Foto), auf denen man sich einen Überblick verschaffen kann:

Bois de Païolive

Die gelbe Route mit 4 km Länge und etwa 1,5 Stunden Gehzeit startet vom östlichen Parkplatz „de Lestrong“. Vom mittleren Parkplatz „des Clairières“ aus geht es nach Norden zur blauen Wanderroute mit 5 km und 2 Stunden. Vom selben Parkplatz aus startet man auch zur grünen Route, die südlich der Straße verläuft und mit 1,5 km und 1 Stunde Dauer angegeben ist. Vom westlichen Parkplatz aus kann man nach nur wenigen Schritten die markante Felsformation „L’ours et le lion“, zu Deutsch „Der Bär und der Löwe“ erreichen.

Zu Gunsten der Kinder haben wir uns damals für die kürzeste und, wie man uns sagte, einfachste und sicherste Route entschieden, also die grüne. Einen Bereich dieser Strecke stellt das sogenannte Labyrinth dar. Keine Angst, man soll sich hier nicht verirren und alles ist gut ausgeschildert. Aber hier gabelt sich der Weg öfter in eine einfache und eine schwierige Passage, die einem zur Wahl stehen. Die jeweils abenteuerlicheren Varianten des Weges führen einen zum Beispiel durch enge Felsspalten oder Tunnel und haben uns viel Spaß bereitet. Wer das nicht möchte, kann aber immer den leichteren Hauptweg nehmen.

Anreise:

Die D252 zwischen La Rouveyrolle im Osten und der D901 im Westen führt durch dieses steinige Waldgebiet. Die Parkplätze sind ausgeschildert und leicht zu finden.

Karte Bois de Païolive
Mit Kindern:

Zur Zeit des Urlaubs waren unsere Kinder zwischen drei und sechs Jahre alt. Den Jüngsten hatten wir teilweise in der Trage, für unsere beiden größeren Kinder war die Strecke gut machbar. Trittsicherheit und Achtsamkeit sind aber geboten, denn der Weg ist zwar meist einfach begehbar, an manchen Stellen aber uneben, felsig oder eng (also kein Kinderwagen!). Auch sollte man auf den markierten Wegen bleiben, denn zwischen den Felsen können sich tiefe Spalten verstecken.

Gebraucht haben wir für die grüne Route in etwa das Doppelte der genannten Stunde Gehzeit, wir haben aber wegen der Schönheit des Weges wirklich gebummelt: Wir haben uns ausgiebig Zeit gelassen, um Käfer zu bewundern, Felsen zu bestaunen, Brotzeit zu machen und sind einige besonders interessante Passagen im Labyrinth mehrmals gegangen.

Bois de Païolive


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